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Grundlagen

Pilates Atmung: ruhig und kontrolliert trainieren

Die Pilates-Atmung soll Bewegung und Aufmerksamkeit miteinander verbinden. Viele Anfänger verkrampfen aber, weil sie glauben, bei jeder Übung nach einer starren Regel atmen zu müssen. Besser ist ein ruhiger, gleichmäßiger Atem, de

Pilates Atmung: ruhig und kontrolliert trainieren

Die Pilates-Atmung soll Bewegung und Aufmerksamkeit miteinander verbinden. Viele Anfänger verkrampfen aber, weil sie glauben, bei jeder Übung nach einer starren Regel atmen zu müssen. Besser ist ein ruhiger, gleichmäßiger Atem, der zu deiner Bewegungsaufgabe passt.

Inhalt
  1. Was bedeutet Pilates-Atmung?
  2. Ein- und Ausatmen mit der Bewegung verbinden
  3. Einfache Atemübung für den Einstieg
  4. Die häufigsten Fehler
  5. Was ist bei Übungen mit Hilfsmitteln anders?
  6. Häufige Fragen

Was bedeutet Pilates-Atmung?

Häufig wird beim Pilates eine seitliche Brustkorbatmung vermittelt. Dabei soll sich der Brustkorb beim Einatmen spürbar in verschiedene Richtungen ausdehnen. Das bedeutet nicht, dass sich der Bauch überhaupt nicht bewegen darf oder du die Luft anhalten solltest.

Atemmuster unterscheiden sich je nach Pilates-Schule und Übung. Nutze Anweisungen daher als Orientierung und achte auf eine angenehme, nicht erzwungene Atmung.

Ein- und Ausatmen mit der Bewegung verbinden

Bei vielen Übungen wird eine anstrengendere Phase mit dem Ausatmen begleitet. Beim Zurückkehren in die Ausgangsposition kannst du wieder einatmen. Ein starrer Rhythmus ist nicht in jeder Situation sinnvoll: Wichtiger ist, dass du durchgehend weiteratmest.

Beispiel: Während du bei einer kleinen Schulterbrücke das Becken hebst, kannst du ruhig ausatmen. Beim Abrollen begleitest du die Bewegung mit einer kontrollierten Ein- oder Ausatmung, die für dich angenehm bleibt.

Einfache Atemübung für den Einstieg

Lege dich bequem auf deine Matte, stelle die Füße auf und platziere die Hände seitlich an den unteren Rippen. Atme ohne Kraft ein und spüre eine leichte Ausdehnung in deine Hände. Atme langsam aus und lass den Brustkorb wieder sinken.

Wiederhole einige ruhige Atemzüge. Wenn dir schwindelig wird, beende die Übung und kehre zur normalen Atmung zurück. Ziel ist kein möglichst großes Atemvolumen, sondern eine natürliche, gleichmäßige Atmung.

Die häufigsten Fehler

Typisch sind gepresstes Ausatmen, bewusstes Luftanhalten bei Anstrengung oder die Vorstellung, man dürfe den Bauch beim Einatmen nie bewegen. Auch eine übertrieben starke Rumpfspannung kann zu unnötiger Anspannung führen.

Verbinde die Atemtechnik zunächst mit einfacheren Bewegungen aus Pilates für Anfänger. Wenn sie sich selbstverständlich anfühlt, kannst du auf anspruchsvollere Übungen wechseln.

  • Nicht die Luft anhalten, um eine Bewegung „zu schaffen“.
  • Nicht gegen Schmerzen oder Schwindel weiteratmen bzw. weitertrainieren.
  • Den Rhythmus an die Übung und das eigene Tempo anpassen.

Was ist bei Übungen mit Hilfsmitteln anders?

Bei Bewegungen mit Ring oder Widerstandsbändern hilft es, einen kontrollierten Atemrhythmus beizubehalten, statt ruckartig gegen starken Widerstand zu arbeiten. Beginne mit geringer Intensität und kontrolliere die Rückbewegung.

Häufige Fragen

Muss man beim Pilates durch die Nase einatmen?

Das wird häufig gelehrt, ist aber keine starre Regel für jede Person und jede Übung. Wichtig ist entspanntes, regelmäßiges Atmen.

Darf sich der Bauch beim Einatmen bewegen?

Ja. Eine starre Bauchsperre ist kein allgemeines Ziel einer gesunden Atmung.

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