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Übungen

Pilates-Ball-Übungen für Rumpf und Rücken

Mit dem kleinen Soft-Ball trainierst du Bauch, Rücken und Beckenboden gezielter. Sieben Übungen mit Anleitung.

Pilates-Ball-Übungen für Rumpf und Rücken

Pilates-Ball-Übungen sind eine unkomplizierte Möglichkeit, kontrollierte Bewegungen zu variieren. Ein weicher Soft-Ball kann als leichte Stütze oder als kleiner Widerstand dienen. Diese Übungen sind für ein ruhiges Training zu Hause gedacht und lassen sich mit wenigen Wiederholungen beginnen.

Inhalt
  1. Welcher Ball ist geeignet?
  2. So bereitest du dein Training vor
  3. 6 Übungen mit dem Pilates-Ball
  4. So entsteht eine kurze Übungseinheit
  5. Häufige Fragen

Welcher Ball ist geeignet?

Pilates-Soft-Bälle sind in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Wähle Größe, Oberflächenmaterial und Luftdruck passend zu den geplanten Übungen. Wichtig ist die Herstellerangabe zur Belastbarkeit: Nicht jeder Ball darf das gesamte Körpergewicht tragen. Modelle findest du unter Pilates-Bälle.

So bereitest du dein Training vor

  • Kontrolliere Ball, Ventil und Oberfläche auf Schäden.
  • Lege eine stabile Pilates-Matte auf einen rutscharmen Boden.
  • Nutze den Ball nur so, wie es der Hersteller für das Modell erlaubt.
  • Halte die Bewegungen klein und vermeide schmerzhafte Positionen.

6 Übungen mit dem Pilates-Ball

Becken kippen mit Ball im Rücken

Setze dich aufrecht, stelle beide Füße auf und platziere den Ball so hinter dem unteren Rücken, dass er dich stützt. Rolle das Becken in einem kleinen Bewegungsumfang nach hinten und richte dich wieder auf. Das Ziel ist die Kontrolle, nicht möglichst weit zurückzulehnen.

Knie-Kontakt in Rückenlage

Lege dich auf den Rücken und stelle die Füße auf. Platziere den Ball zwischen den Knien und drücke sanft dagegen. Halte zwei Atemzüge und lockere wieder. Vermeide verkrampftes Pressen.

Brücke mit Ball

Bleibe in Rückenlage, den Ball zwischen den Knien. Hebe das Becken zu einer niedrigen Schulterbrücke und senke es langsam ab. Der Ball sollte nicht wegrollen, aber nur sanft zusammengedrückt werden.

Ball an der Wand

Stelle dich mit dem Rücken in Richtung einer freien Wand und halte den Ball mit einer Hand dagegen. Bewege die Hand langsam in kleinen Kreisen, ohne die Schulter hochzuziehen. Wechsle die Seite.

Sitzrotation ohne Schwung

Sitze aufrecht und halte den Ball vor dem Brustkorb. Drehe Schultern und Brustkorb langsam ein Stück nach rechts und links. Das Becken bleibt möglichst ruhig. Die Bewegung soll angenehm bleiben.

Arme nach vorn strecken

Sitze oder stehe aufrecht, halte den Ball mit beiden Händen und strecke die Arme langsam nach vorn. Bringe ihn wieder nah zum Körper. Atme fließend und halte die Schultern entspannt.

So entsteht eine kurze Übungseinheit

Wähle zunächst drei Übungen aus, zum Beispiel Knie-Kontakt, Sitzrotation und Wandkreise. Arbeite jeweils ungefähr 30 bis 45 Sekunden und lege kurze Pausen ein. Achte auf ruhiges Atmen und darauf, dass du nicht mit Schwung gegen den Ball drückst.

Wenn du nach weiteren Möglichkeiten suchst, kannst du die Varianten im Ratgeber Pilates-Übungen für zu Hause ergänzen. Ein Pilates-Ring bietet eine andere Art von Widerstand als der Ball.

Häufige Fragen

Wie fest sollte ein Soft-Ball aufgepumpt sein?

Nutze die Luftmenge, die der Hersteller empfiehlt. Für manche Übungen wird ein weicherer Ball genutzt. Überschreite nie den angegebenen Höchstdruck.

Kann ich einen normalen Gymnastikball ersetzen?

Ein kleiner Pilates-Soft-Ball und ein großer Gymnastikball sind unterschiedlich. Ersetze sie nur, wenn die jeweilige Übung und die Herstellerangaben dafür geeignet sind.

Sind Pilates-Ball-Übungen gut für den Rücken?

Sie können Teil eines allgemeinen Bewegungstrainings sein. Bei bestehenden Beschwerden ist eine individuelle, fachlich angeleitete Übungsauswahl wichtig.

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